Umgang mit Mikroplastikbeschränkungen in Lacken, Klebstoffen, Dichtstoffen und Textilien
Mikroplastik sind feste Polymerpartikel, die kleiner als 5 mm sind und in Branchen wie Beschichtungen, Klebstoffen, Dichtstoffen und Textilien verwendet werden. Eine Studie schätzt, dass jedes Jahr rund 3 Millionen Tonnen primäres Mikroplastik in die globale Umwelt gelangen. Wachsende Umweltbedenken haben weltweit zu verstärkten regulatorischen Maßnahmen geführt.
Regulatorische Beschränkungen
In Europa sehen die REACH-Vorschriften Beschränkungen für synthetische Polymermikropartikel (SPM) vor. Weitere Maßnahmen für sekundäres Mikroplastik werden derzeit erörtert. In Amerika befassen sich die USA mit dem Microbead-Free Waters Act und dem Clean Water Act gegen Mikroplastik, während Kanada sie im Rahmen des Environmental Protection Act überwacht. In der Zwischenzeit setzen verschiedene Länder im asiatisch-pazifischen Raum Initiativen auf Landesebene zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung um.
Wichtige Materialien:
Bevor sich ein Beschichtungsfilm bildet, kann primäres Mikroplastik in Beschichtungen sein:
- Polymere Bindemittel
- Polymere Additive
Nach der Bildung des Beschichtungsfilms kann sekundäres Mikroplastik erzeugt werden durch:
- Verschleiß
- Abriss
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